Was wir erwarten


Wir wünschen uns „Welpeneltern“, die viel Zeit und echtes Interesse für ihr neues vierbeiniges Familienmitglied mitbringen. Geduld und im Idealfall eine Portion Humor sind bei der Erziehung und Ausbildung gute Ratgeber. Ridgebacks sind relative Spätentwickler, wer schnell vorzeigbare, sicher abrufbare Ergebnisse erwartet wird oftmals enttäuscht sein. Ridgebacks reagieren auf Überforderung und Ungeduld oft sensibler als Hunde anderer Rassen.

Die Bereitschaft sich auf die individuelle Entwicklung Ihres Welpen einzulassen und die arteigenen Bedürfnisse eines Hundes zu respektieren, bilden die Basis für gegenseitiges Vertrauen. Nur auf dieser Basis gegenseitigen Vertrauens kann der Rhodesian Ridgeback das in ihm ruhende Potential entfalten und den für die Rasse typischen Charme und Ausstrahlung entwickeln.



Was wir bieten


Gesundheit:


Die Planung der Verpaarung erfolgte vorrangig mit der Zielsetzung möglichst gesunde Hunde zu züchten. Die Lebensqualität eines gezüchteten Hundes sollte nicht durch schwerwiegende, erblich bedingte Erkrankungen beeinträchtigt werden.

Unser besonderes Augenmerk legen wir neben einem gesunden Knochen- und Gelenkapparat auch auf Herzgesundheit.

Deshalb lassen wir unsere Hündinnen, bevor sie in die Zucht gehen neben dem vorgeschriebenen Röntgen auf HD, ED und OCD zusätzlich mittels Herzultraschall (Farbdoppler) auf Herzerkrankungen untersuchen.

Bei der Auswahl eines geeigneten Deckrüden spielt die sorgfältige Ahnenforschung im Vorfeld der Verpaarung eine wichtige Rolle.

Natürlich ist uns bewußt, dass man bei der Zucht von Lebewesen, trotz aller ernsthaften Bemühungen nicht immer alles im Detail voraussagen und planen kann.

Trotzdem wollen wir nicht einfach mit der Übergabe der Welpen unsere Verantwortung mit abgeben. Wir möchten, auch im Hinblick auf künftige Zuchtplanungen wissen, wenn Probleme auftreten. In diesem Zusammenhang sollten die Welpen im Alter zwischen 18 und 24 Monaten auf HD, ED und OCD geröngt werden. Sollte dabei z.B. „Mittlere HD“ diagnostiziert werden, würden wir den Welpenkaufpreis zurückerstatten. Dies halten wir auch so im Kaufvertrag fest.



Aufzucht und Sozialisierung:


Fütterung

Je nach Wurfgröße werden die Welpen möglichst bis zum Ende der dritten Woche ausschließlich von der Mutterhündin gesäugt. Danach beginnt die erste Zufütterung mit Tatar, Ziegenmilch und Ziegenjoghurt.

Im weiteren Verlauf füttern wir Welpenfutter für große Rassen der Firma Vetconcept (www.vetconcept.de

) welches dann einen Hauptteil der Fütterung ausmachen wird.

Trotzdem werden die Welpen bis zur Abgabe weiter an rohe aber auch an gekochte Mahlzeiten und Obst gewöhnt.


Prägung auf den Menschen

Um unseren Welpen beste Startbedingungen zu bieten, ist es für uns selbstverständlich sie während der gesamten Aufzuchtperiode in unseren Wohnbereich zu integrieren. Die Welpen haben somit in den ersten wichtigen Lebenswochen ständigen Kontakt zum Menschen und wachsen in einer Umgebung heran, die sie optimal für ihre zukünftige “Aufgabe” als Familienhund prägt.
Unsere größte Verantwortung sehen wir bei der Prägung auf Menschen, dabei sind Kinder besonders wichtig. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Welpen positive Erfahrungen mit verschiedenen Kindern und Erwachsenen unterschiedlichen Alters und Geschlechts sammeln können.


Umwelterfahrungen

Unser Ziel ist es, die wichtige Zeit von der Geburt bis zur Abgabe der Welpen auch in diesem Bereich optimal zu nutzen. Es soll ein tragfähiges Fundament für Umweltsicherheit, Aufgeschlossenheit und Sozialverträglichkeit für das weitere Hundeleben geschaffen werden.

Zum Spielen und Toben dürfen die Welpen so oft sie wollen in unseren Garten. Dort haben sie außerdem die Möglichkeit auf einem extra angelegten “Abenteuerspielplatz” (Ballkiste, Tunnel, Steg, verschiedene Untergründe, etc.) vielfältige Sinneseindrücke zu sammeln.

Neben den normalen Alltagsgeräuschen werden die Welpen mittels Geräusche-CD an verschiedenste Umweltgeräusche gewöhnt. Dabei achten wir aber auch darauf, dass es nicht zu einer Reizüberflutung kommt.


Zu unserer Familie gehört auch noch Jakob, ein mit unseren Hunden und Welpen sehr lieber Kater. Außerdem steht das Kennenlernen von einigen freundlichen Hunden aus unserem Bekanntenkreis, sowie erste Ausflüge im Familienverband auf dem Programm.

Ab der sechsten Woche werden die Welpen schrittweise ans Autofahren gewöhnt. Hierzu werden sie mehrmals unter „Einzelbetreuung“ mit Pansenstange um den Block gefahren.

Zur tierärztlichen Untersuchung und Impfung kommt der Tierarzt nach Hause. Dieses Erlebnis wird nicht mit einer Autofahrt verknüpft.


Rückruf- und Entspannungstraining durch klassische Konditionierung


Rückruftraining

Die Welpen werden beim Heranlaufen zur Fütterung von uns auf einen Pfiff konditioniert. Jeder Welpenkäufer erhält bei der Abgabe eine Pfeife, mit der er seinen Welpen von Anfang an relativ sicher heranrufen kann.

Dieses erste Rückruftraining muss natürlich weiter geübt und gefestigt werden.


Entspannungstraining

Zur Gesäugepflege der Mutterhündin benutzen wir in ersten beiden Wochen ein spezielles Pflegeöl. Die Welpen werden dann auch im weiteren Verlauf der Aufzucht darauf konditioniert sich bei diesem bestimmten Duft zu entspannen.




Grundsätzliches:


Wir fühlen uns für die von uns gezüchteten Hunde ein Hundeleben lang mit verantwortlich. Dazu gehört für uns auch, sie im Notfall (auch noch nach Jahren) zurückzunehmen.


Als Züchter im Rhodesian Ridgeback Club Deutschland (VDH /FCI) halten wir uns an dessen strenge Zuchtrichtlinien und die vereinsinterene Vereinbarung bezüglich moderater Welpenpreise.